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Taranaki Falls und Tama Lake

Taranaki

Für heute ist schon wieder richtiges Mistwetter angesagt. Einzige Chance sind 2 bis 3 Stunden am späten Vormittag. Ich will diese nutzen für eine kleine Wanderung zum Taranaki Wasserfall.

Taranaki


Mit der Idee war ich heute nicht allein, es ist zwar wirklich sehr schön, aber für mich schon zu voll. Also gehe ich nicht direkt zurück sondern weiter in Richtung Tama Lakes, zwei Kraterseen einige Kilometer weiter in Richtung des Mount Ruapehu. Zwischenzeitlich schaut sogar mal ganz kurz die Sonne heraus und der Ruapehu zeigt wenigstens seine untere Hälfte. 

Ich gehe schnell, habe ich doch laut Vorhersage nicht allzu viel Zeit vor dem großen Regen. Nach drei Vierteln des Weges sollte ich eigentlich umdrehen, der Regen ist am Horizont schon zu sehen. Aber das macht man einfach nicht, also weiter zum unteren Tama Lake. Der Wind wird immer stärker und es kommen die ersten Tropfen. Schnell einige Bilder, und dann zurück.

Klar, nach noch nicht einmal der Hälfte des Rückwegs fängt es brutal an zu schütten. Natürlich habe ich völlig unpassende Kleidung – dachte ja hier wäre Sommer – und bin schon nach wenigen Minuten komplett durchnässt. Ich gehe noch schneller um die Körpertemperatur hoch zu halten. Würde ich stehenbleiben würde ich bei dem Wind sofort auskühlen. 

Am Ende waren es 16 Kilometer, davon die letzen 5 im strömenden Regen. Für diese 5 Kilometer habe ich dafür unter einer Stunde gebraucht.

Hatte schon auch was Schönes, war aber insgesamt doch eine ziemliche Tortur. Aber fit sollte es machen.

 

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